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DIE FISCHEREI IN OBERBAYERN

LIEFERT GAUMENFREUDEN FÜR FEINSCHMECKER

Tipps & Tricks

OB BRATEN, BACKEN ODER DÄMPFEN - BEI DER ZUBEREITUNG VON FISCH MACHEN EIN PAAR KLEINIGKEITEN DEN GROßEN UNTERSCHIED.

Lagerung

1) Frischen Fisch nicht in der Verpackung, sondern nach dem Kauf in eine Glas- oder Porzellanschüssel legen und mit einer Folie abgedeckt im kältesten Teil des Kühl- schranks (idealerweise bei 0°C) lagern. Frischfisch sollte innerhalb von zwei Tagen verarbeitet werden, ansonsten frieren Sie den Fisch besser kurz ein.

2) Heißgeräucherte Fischprodukte können gut 3 Tage im Kühlschrank abgedeckt aufbewahrt werden, kaltgeräucherter Fisch ist noch länger haltbar.

3) Beim Einfrieren ist zu beachten, dass die Fische möglichst schnell gefrieren - am besten ins Vorfrierfach legen. Fette Fische sollten nicht länger als zwei Monate, magere Fische nicht länger als fünf Monate tiefgekühlt aufbewahrt werden. Wichtig ist auch: Fische immer nur im Kühlschrank auftauen - der Fisch verliert sonst viel Saft und schmeckt trocken und langweilig!

Zubereitung

1) Säubern: Den Fisch nur unter kaltem Wasser säubern, nie im Wasser stehen lassen und nach dem Säubern am besten mit einem Küchenpapier trockentupfen.

2) Säuern: Wie heißt es so schön >> frischer Fisch, braucht keine Zitrone <<. Das ist Geschmacksache und stimmt nur bedingt, denn wenn Sie Ihren Fisch mit Zitronensaft beträufeln wird nicht nur der Fischgeruch gemildert, sondern auch das Fleisch fester!

3) Salzen: Den Fisch immer erst unmittelbar vor dem Garen salzen, weil er sonst Wasser zieht und auslaugt.

 

So, jetzt können Sie den Fisch in Topf, Pfanne oder Ofen packen und anheizen, aber Vorsicht! Auf dem Herd gilt ebenso wie im Wasser: ...

... EIN FISCH VERTRÄGT KEINE GROßE HITZE!

 

1) Backen: Die Zubereitung im Backofen erfordert stets eine Abdeckung, damit die Fische bzw. Filets nicht austrocknen.

2) Braten: Filets zuerst auf der Fleisch oder Hautseite braten? Da scheiden sich die Geister! Zuerst auf der Haut behält das Filet besser seine Form - zuerst auf der Haut wird es knuspriger.

3) Dünsten: Da nur wenig Fett- und Wasser hinzu gegeben wird, ist das Dünsten eine sehr gesunde Zubereitungsart bei der zudem Eigengeschmack-, Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Zum Dünsten einen gut schließenden Deckel verwenden und den Topf geschlossen lassen, damit der Dampf im Topf bleibt.

4) Grillen: Ganz wichtig ist, dass der Fisch bis kurz vor dem Grillen gut gekühlt bleibt. Fische in Alufolie gewickelt oder in Grill- zangen auf den Rost legen und mehrmals wenden. Rosthöhe: kleiner Abstand zur Glut bei kleinen Fischen, großer Abstand bei großen Fischen. Pinselt man den Rost vorher mit Öl ein, kleben die Fische nicht an. Der Fisch ist gar, wenn sich die Rückenflosse lösen läßt und das Fleisch nicht mehr glasig ist.

WIR WÜNSCHEN VIEL SPAß UND GUTES GELINGEN!

 

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