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DIE FISCHEREI IN OBERBAYERN

HEGT UND PFLEGT DIE FISCHE IN DEN OBERBAYERISCHEN SEEN

Eine nachhaltige Fischerei basiert ...

 ... auf Schonmaßen, Schonzeiten und geeigneten Schongebieten. Diese stellen sicher, dass die Fische ein laichfähiges Alter erreichen und während des Ablaichens ge- schützt werden. So werden an Oberbayerns Seen auch die Maschenweiten der Netze stets so festgelegt, dass ausschließlich solche Fische gefangen werden, die in ihrem Leben bereits mindestens einmal abgelaicht haben.

 Weil die Fische nicht in jedem Jahr gleich wachsen, erfordert dies eine sehr dyna- mische Regelung der Fischerei. Die Fischerei- genossenschaften besitzen daher eine eigene Gerichtbarkeit.

EIN VERFAHREN, DASS SICH ÜBER JAHR- HUNDERTE BEWÄHRT HAT!

 

 Damit können die Genossenschaften im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Anzahl, Länge und Maschenweiten der erlaubten Fanggeräte eigenständig festlegen und falls erforderlich Verstöße gegen die Festlegungen maßregeln. Dies ermöglicht den Fischern ohne aufwendige Verfahren, sehr schnell auf die ökologischen und fischereilichen Bedürfnisse zu reagieren.

 Unterstützt werden die Genossenschaften bei ihren Entscheidungen durch die Fischerei- fachbehörden, die regelmäßig an den Seen Versuchsfischereien durchführen und die Altersstruktur und das Wachstum der Fische aufzeichnen.

LEIDER IST ES HEUTE DAMIT OFTMALS NICHT GETAN

 

 Etwa 40 der 70 Fischarten, die in Bayern heimisch sind, leben auch in den Seen Oberbayerns. Viele unter ihnen sind in ihrem Bestand gefährdet und stehen auf der Roten Liste bedrohter Tierarten. Zur Förderung dieser Arten sind besondere, weiter reichende Anstrengungen notwendig.

tabelle fischwelt