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DIE FISCHEREI IN OBERBAYERN

EIN HANDWERK MIT ZUKUNFT

Der Tag beginnt zu Sonnenaufgang ...

 Ein Fischer fährt in der Regel früh am Morgen mit dem Boot zu den Tags zuvor ausgelegten Netzen, hebt diese und löst die darin gefangenen Fische vorsichtig aus den zum Teil sehr feinen Maschen.

 Nach meist drei bis vier Stunden Arbeit auf dem Wasser - im Schein der aufgehenden Sonne, aber auch bei Eis und Schnee - beginnt unverzüglich die Verarbeitung der gefangenen Fische an Land.

DIE SCHNELLE VERARBEITUNG DES FANGS IST DIE GROßE CHANCE DER HEIMISCHEN FISCHEREI ...

 

 ... denn mit frischer, hochwertiger Ware können wir der steigenden Fischnachfrage und dem zunehmenden Verbraucherbewusst- sein für erstklassige, heimische Produkte ideal nachkommen. Die gefangenen Fische werden nach Wunsch der Kunden geschuppt, ausgenommen, filetiert, enthäutet, geräuch- ert oder anderweitig veredelt und schließlich im Laden verkauft bzw. ausgeliefert.

 Am Nachmittag folgen die Vorbereitungen für den nächsten Fangtag. Netzschäden müssen ausgebessert und die Fanggeräte geordnet werden. Zuletzt wird das Boot beladen, damit vor Sonnenuntergang die Netze und Reusen erneut an den Fang- plätzen ausgebracht werden können.

NICHT IMMER IST ES DAMIT GETAN

 

 Vor allem im Winter müssen die Fang- geräte repariert und neue Netze gefertigt werden. Für den Berufsfischer gilt es weiter auch Büroarbeit zu leisten, Kundengespräche zu führen und Unterhaltsarbeiten am Boot, am Steg oder an der Fischerhütte auszu- führen. Im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens muss der Fischer ebenso Naturschutzmaßnahmen zum Erhalt der Fischbestände durchführen. Hierzu zählt z.B. der Bau von Fischunterstände oder die Aufzucht von Fischbrut im Bruthaus.